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Hochschule Hochschulteam Carstensen, Ines Lolo Britt

Prof. Dr. rer. nat.
Ines Lolo Britt Carstensen

Professorin

im Studiengang Tourismus- und Eventmanagement, Professur für Nachhaltigkeits- und Innovationsmanagement

Raum S.104

Telefon: +49 30 374 374 -450

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Lehrveranstaltungen

Sprechzeiten/ office hours: Donnerstag (Thur), 16:30 – 17:30 h (4:30p.m.-5:30 p.m)

Tourismusforschung & Methoden wissenschaftlichen Arbeitens, Nachhaltigkeitsmanagement, Innovationsmanagement, Destinationsmanagement, Tourismuslogistik, Reisevertrieb & Reiseveranstalter, Freizeitmobilität und Verkehrsträgermanagement, Business Travelma-nagement, Strategisches Tourismusmarketing

Kurzvita

Seit 2011: Professur für Nachhaltigkeits- und Innovationsmanagement an den Hochschulen Best- Sabel und SRH - Berlin

Seit 2014:  Aufbau  und wissenschafltiche Leitung der nationalen Forschungsplattform Tour-ismus, Center for Innovation & Sustainability in Tourism, C.I.S.T

2012: Entwicklung und  Akkreditierung des Bachelor Plus Studienganges Europäisches Tourismusmanagment (Bachelor of Arts)

2009 – 2013: Aufbau und Geschäftsführung der deutschen Nachhaltigkeitsinitiative Futouris.e.V. unter der Schirmherrschaft des Deutschen Reiseverbandes (DRV)

2007-2009:Projektleitung des Forschungsverbundvorhabens Klimawandel und Tourismus in Küsten- und Mittelgebirgsregionen (KUNTIKUM), an der Leuphana Universität Potsdam, Insti-tut für Umwelt- und Kommunikationswissenschaften

2001-2006: Doktorandin am Lehrstuhl für Anthropogeographie der Universität Potsdam

2004: Auszeichnung als eine der besten wissenschaftlichen Arbeiten des Jahre 2003 durch das international Gutachtergrmium des MTI Kongress, ITB 2004

2000 bis 2009: freie Beraterin und kooperierende Partnerin bei verschiedenen Un-ternehmungsberatungen (Arbeitsschwerpunkte: Implementierung von Modellvorhaben in postindustriell geprägten Räumen, Intermodale Mobilität in Ballungsräumen, Leitbildentwick-lung touritischer Destinationenen, Masterplankonzeption nachhaltiger Pionierregionen, Stakeholderanalysen, Modelle für nachhaltiges Destinationmanagement, Design Thinking Prozesse, Innovationswerkstätten, Forschungsverbundkonzeptionen)  

2000: Auszeichnung durch den “Innovationsfonds 2000 des Rektorats der Universität Pots-dam” zur Aktionsraumsforschung “Ferienhausnutzung und nachhaltige Raumentwicklung – Berlin- Brandenburg”. 
  
1997 – 1999: Promotionsstudium an der Universität Potsdam im Fachbereich 
Anthropogeographie. Institut für Geographie

1997- 2000: Wissenschaftliche Mitarbeit im Forschungsverbundvorhaben “Entwicklung und Gestaltung von Erholungsgebieten in Bergbaufolgelandschaften”, Universität Postdam 


1995: Freie Mitarbeiterin am Wirtschaftsministerium des Landes Mecklenburg Vorpommern an der Schnittstelle der Referate- Raumordnung und Tourismus

1989 bis 1994: Berufliche Praxis - Mitarbeiterin und Managementtätigkeit z.T. in Führungs-position bei Reiseveranstaltern (Schwerpunkt Kanada, Griechenland), Kreuzfahrten

1984 bis 1989: Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Tourismus an der Fachhochschule Kempten.

Forschungsschwerpunkte

Inter- und transdiszplinäre Forschung raum- wirtschafts- und innovationswissenschaflticher Zusammenhänge in Themen wie Klimawandel & Tourismus, Transformationsprozesse in Des-tinationen, Stakeholderanalysen und Changemanagement touristischer Unternehmen, Innovationsprozesse im Tourismus, Marktanalysen

Formate Praxispartner

Innovationsmodellierung anhand von passgenauen didaktischen Methodenmix
   z.B. Workshops, World Café, Design Thinking, Zukunftswerkstatt etc.
Empirische Feldforschung: Stakeholderdialoge, Expertenhearings, Fokus-      
  gruppeninterviews; Befragungen, Raumanalysen 
Leitbildentwicklung: SWOT-; Benchmarkanalysen; Szenarienentwicklung
- Themenflankierende Vergabe von Examensarbeiten

Ausgewählte Forschungsaktivitäten:

Laufend -Forschung: „Green Travel Transformation“ -Entwicklung, Prüfung und Mo-dellierung von validen Instrumenten zur Nachhaltigkeitstransformation des Tourismus  
In einem ganzheitlichen Forschungsverbundansatz werden generelle Grundlagen zu bran-cheninduzierten Reboundeffekten des globalen Tourismus erforscht, ein fünfstufiges Sensi-bilisierungs- und Ausbildungsprogramm von der Erstansprache bis zur akademischen Wei-terbildung entwickelt und Standards für branchenweite Label- und Zertifizierungsrichtlinien aufgesetzt und im internationalen Stakeholderprozess mit führenden europäischen Reise-verbänden und international agierenden Nachhaltigkeitsinstitutionen ausgehandelt. Alle Maßnahmen dienen dazu Nachhaltigkeit in einem partizipativen Aushandlungsprozess in der Branche zu verankern und für Transparenz im Umgang mit Nachhaltigkeit zu sorgen.  
 
Es erfolgte eine Initialisierung und federführende Antragsstellung sowie kooperierende Be-gleitung des Forschungsvorhabens bis Ende des Jahres 2015. Die Gesamtlaufzeit des Pro-jektes ist bis März 2018 vorgesehen. Das Forschungsvorhabens „Green Travel Transforma-tion“, wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Förderlinie Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA): Führende Verbundpartner aus der Wissenschaft sind Leuphana Universität Lüneburg, Fraunhoferinstitut für Umwelt, Sicherheit und Technologie, UMSICHT, Institut für Erfahrungslernen Ravensburg. Aus der Praxis sind die Reiseverbände von Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande und UK, der Global Sustainable Tourism Council (GTSC),  das Lufthansa City Center, Gebeco, TUI Deutschland, Futouris und DER-Tour involviert.  

2015 – Lehrforschung: Touristifizierung der Bahn, am Beispiel der DB Regio Nordost 
Die Strecke Berlin – Hamburg wird durch die privatwirtschaftliche organisierte Bahnverbindung der DB Regio Nordost zu einem Festpreis von 19,90 € pro Strecke bedient. Damit stellt sich die Deutsche Bahn mit einem eigenen Produkt dem gestiegenen Wettbewerb durch Fernbusverbindungen. Neben Berufspendlern, die regelmäßig den IRE zwischen Hamburg und Berlin nutzen, ist der Ausflügler noch vergleichsweise wenig auf der Strecke vertreten. Mit Hilfe eines speziellen Methodenmix erforschten die Studierenden potenzielle Zielgruppen, Schwachstellen der Serviceketten und mögliche Angebotsdefizite. Ein Innovationsprozess ermöglichte die Erstellung erster Prototypen touristischer Anzeitsysteme, die in einem ersten Testlauf erfolgreich etabliert werden konnten. Die Ergebnisse wurden in einem Werk-stattbericht der Hochschule 2015 veröffentlicht.

2015 Lehrforschung: „Flächengerechtigkeit in Großstädten und Potenziale für Rad-tourismus in Berlin“ - Evaluierung und Berechnung von Flächenbedarfen zur Etablie-rung radtouristischer Infrastruktur in Großstädten 
Im Vergleich zu Amsterdam und Kopenhagen sind Ansätze grüner Infrastruktur in Berlin eher defizitär. Die Untersuchung deckt den Flächenbedarf auf, der in Berlin zum Ausbau grüner Infrastrukturen notwendig wäre. Im Rahmen eines Lehrforschungsseminars wurde die bestehende Flächenverteilung am Beispiel der zur Verfügung stehenden Radwege Berlins evaluiert. Entstanden ist eine Studie zur Flächengerechtigkeit in Großstädten und Potenzialen des Radtourismus Berlin in Zusammenarbeit mit Agentur Clevere Städte mbH. Die Ergebnisse sind als Hochschulwerkstattbericht 2015 veröffentlicht. 

2012- 2014 Forschung: „Macht Nachhaltigkeit am Counter Sinn?“- Evaluierung des Umgangs mit der Leitlinie Nachhaltigkeit im deutschen, österreichischen und schwei-zerischen Reisemittlersektor
Verschiedene Untersuchungen belegen erhebliche Defizite im Umgang mit Nachhaltigkeit im Reisevertrieb. Der Kunde ist vielfach dezidierter informiert als der Mitarbeiter im Reisebüro. Wie hoch das Wissensdefizit tatsächlich ist und welche Formate gebraucht und nachgefragt werden um Kompetenzen im Bereich Nachhaltigkeit aufzubauen, ist Schwerpunkt des Un-tersuchungsansatzes. Es wurden dazu  Analysen zum Stand des Nachhaltigkeitswissens im deutschen und österreichischen und schweizerischen Reisemittlersektor anhand Befragungen von stationären Reisebüros in den Jahren 2012/2013/2014 in Kooperation mit  Deutschen, Österreichischen und Schweizer Reiseverbänden DRV, ÖRV, SRV durchgeführt und veröffentlicht. 

2013 – Forschung & Lehrforschung: „Nachhaltige Landausflüge“ - Konzeption zur Indikatorenfindung von Standards für nachhaltige Landausflüge im Kreuzfahrttourismus 
Nachhaltigkeit rückt von der Nische zum Mainstream. Touristische Großkonzerne sehen sich zunehmend in der Pflicht  nachhaltigen Grundprinzipien zu folgen. Die massive Kritik von NGOs am Kreuzfahrttourismus, löste auch in diesem Branchensegment ein Umdenken in Richtung Nachhaltigkeit aus. In einem Sondierungsaustausch mit AIDA wurde ein Projekt-ansatz entwickelt, der im Zuge von Kundensensibilisierung für Nachhaltigkeit genutzt werden kann. Es erfolgte Entwicklung des Projektansatzes zur Etablierung eins Indikatorensettings für nachhaltige Landausflüge im Kreuzfahrtourismus, das im Rahmen der „EU- Baltic Sea Flagship Strategy“ in Zusammenarbeit mit AIDA 2012/2013, Staatkanzlei EU-Referat  Meck-lenburg- Vorpommern beantragt wurde. Das in der Folge durch die Leuphana Universität durchgeführte Projekt, wurde im Rahmen eines Lehrforschungsseminars mit einer Stakehol-deranalyse flankiert und ausgewertet. Der Standard ist bei AIDA seit 2014 eingeführt worden. Thomas Cook und TUI Cruises haben in der Folge ebenfalls „nachhaltige Ausflüge“ ausge-wiesen und gekennzeichnet.

2013 Lehrforschung:“Klimainsel Juist“ -  Nachhaltige Kommunikation für Destinationen im Kontext zu Wirkungsfeldern des Klimawandels

Kommunikation ist im Bereich Klimawandel für Destinationen essentiell, um Gäste für Mitiga-tions- und Adaptionsstrategien positiv einzustimmen. So stellt sich heraus, dass Klimaenga-gement nur dann erfolgreich vermarktbar ist, wenn eine „ glaubhafte Sichtbarkeit“ gegeben ist. Im Lehrforschungsseminar Innovationsmanagement werden Studierende aufgefordert sich Bereiche der Branche, die einem erhöhten Innovationsdruck ausgesetzt sind, zu widmen und eigene Innovationen zu erarbeiteten. In diesem Zusammenhang ist „Juistus- der Klimawandler“ von zwei Studierenden entwickelt worden. Eine Comicfigur, die spielerisch Mitigati-onsmaßnahmen der „Klimainsel- Juist“ befördert. Im Rahmen eine Kinderuniversität hatte Juistus mit seiner uneinsichtigen „Schwester Norderneya“ Premiere. Die Studierenden wurden zum Innovationswettbewerb des Travel Industrie Clubs angemeldet. Sie erhielten von der Fremdenverkehrswirtschaft die Auszeichnung als Nachwuchstalente des Jahres.     

2012 – Forschung: „Erlebbare Nachhaltigkeit“ –  Konzeption und Operationalisierung didaktischer Instrumente zur Nachhaltigkeitssensibilisierung im Tourismus 
Die Komplexität des Systems der Nachhaltigkeit erfordert insbesondere im Tourismus hohe Transformationsleistungen der einzelnen Leistungsträger und Destinationen. Management-strukturen sind nur rudimentär darauf ausgerichtet, obwohl der Gast zunehmend nachhaltiges Engagement seiner Urlaubsanbieter erwartet. Auf der Anbieterseite und im Reisevertrieb fehlen fundierte Kenntnisse über nachhaltigkeitsorientierte Wechselwirkungen strategischer Lösungsstrategien aus den Bereichen der Konsistenz-, Effizienz, Suffizienz und Partizipation, die eine Operationalisierung von Nachhaltigkeit im Tourismus ermöglichen. Zum Aufbau von passgenauer Wissenskompetenz wird für das System Nachhaltigkeit ein geeignetes Instrumentenset benötigt, das eine neue Aufnahmequalität generiert. Mit dem speziell für die Reisebranche entwickelten Konzept der „erlebbaren Nachhaltigkeit“ werden kognitiv emotionale Schemata aufgesetzt. Die aus der Neurowissenschaft entlehnten Instrumente im Umgang mit der Macht von Emotionen, sorgen dafür, dass sich die Teilnehmer von Weiter-bildungsformaten engagiert mit nachhaltiger Entwicklung auseinandersetzen und aktiv mit-gestalten. Es wurde zwei Pilotformate in Zusammenarbeit mit Gebeco und dem Institut für Erfahrungslernen konzipiert und im Rahmen von Expedientenreisen nach Afrika umgesetzt.  

2006 – 2008 Forschung: KUNITKUM - Klimawandel und Tourismus – Mitigations- und Adaptionsstrategien für Küstengebiete und Mittelgebirgsregionen
Die Tourismusbranche ist Verursacher und Betroffener des fortschreitenden Klimawandels zugleich. Um sich den Herausforderungen zu stellen, bedarf es eines dezidierten Wissens, um potenzielle Vulnerabilitäten und zielgerichtete Handlungsoptionen.   
Im Rahmen der stellv. Leitung des BMBF geförderten Projektes KUNTIKUM, „Klimatrends und nachhaltige Tourismusentwicklung in Küsten- und Mittelgebirgsregionen“ an der Leuphana Universität Lüneburg, Department Nachhaltigkeitswissenschaft, Institut für Um-weltkommunikation und Umweltinformatik ist ein praxisnaher Klimafahrplan für Destinationen entstanden. Verbundpartner waren zudem das Institut für Unternehmensentwicklung und Tourismusmanagement der Leuphana Universität Lüneburg und das Meteorologische Institut der Universität Freiburg. Destinationen von Küsten und Mittelgebirgen erhielten passgenaue Strategien, um den Klimawandel zu begegnen. Die Insel Juist ist seither auf dem Weg zur Modellregion für eine klimaneutrale Insel und hat im Jahre 2015, den Nachhaltigkeitspreis des Rates für Nachhaltigkeit der Bundesregierung erhalten. 

2007-2008 Forschung: „Lebende Wege“ – integrierte Entwicklungsstrategie zur Strä-kung von Managementstrukturen in Regionalparken im Berliner Umland.
Analyse und Bestandsaufnahme räumlicher und akteursdeterminierter Bedingungen, Stake-holderanalysen, Ausarbeitung von Handlungsstrategien, partizipative Konzipierung von Leit-linien, Aufstellen von Handlungsleitfäden und Maßnahmenplänen. Das Konzept der „Lebenden Wege“ wurde als Vernetzungskonzept geplant und ist heute in Kremmen und Schwante weitgehend erfolgreich umgesetzt. Die Maßnahme wurde durch ESF Fördermittel finanziert. 


2005- 2006 Forschung:  Neue Governance für nachhaltige Destination Management Organisationen- Konzeption zur Etablierung einer „Destination of Excellence“  für nachhaltigen Tourismus.

Die Ergebnisse des eigenen Dissertationsvorhabens „Ferienhaustourismus- vom Land-schaftsfresser zum Innovator für Sustainability“ eröffneten Optionen zur Entwicklung einer Modelllandschaft für nachhaltigen Ferienhaustourismus im Norden von Berlin. Eine dänische Investorengruppe nahm die Ansätze auf und entwickelte ein Investitionsvorhaben von 240 Millionen Euro zur Errichtung einer Pilotregion mit insgesamt 700 Ferienhäusern. Das Raumordnungsverfahren wurde positiv beschieden. Zur Steuerung der Modelllandschaft war es erforderlich entsprechende Steurungsstrukturen des Destination Management anzupassen. Gemeinsam mit dem Deutschen Wirtschaftsinstitut für Fremdenverkehr dwif – Berlin, wurde das Modell einer nachhaltigen Destination Managementstruktur entwickelt und im partizipativen Prozess mit relevanten Stakeholdern der Region und der Investoren ausge-handelt.   

2005 Forschung: Touristische Nutzungspotenziale des Malawisees

Im Rahmen der Feldexkursion des Instituts für Geographie der Universität Potsdam wurden u.a. Zusammenhänge zwischen Entwicklungspolitik und Tourismus untersucht. Entstanden ist eine Voruntersuchung zur touristischen Nutzung des Malawisee im Konfliktfeld zu lokalen Nutzungsbedarfen. Die Ergebnisse wurden in der Institutsschrift PKS Universität Potsdam ver-öffentlicht. 

2004 Forschung: 
Intermodale Integration der Naherholer in ÖPNV- Strukturen (WayFlow)
Intermodalität und Door to Door Konzepte sind Ausgangspunkt der digitalen Neuaufstellung des Rhein – Main –Verkehrsverbundes. Im Rahmen eines großen Forschungsverbundpro-jektes WayFlow, wurde ein internetbasierter Freizeitberater für die intermodal nutzbare In-formationsplattform des Rhein Main Verkehrsverbundes entwickelt und umgesetzt. Neben der begleitenden Beratung zu Nutzerbefragungen wurden Lasten – und Pflichtenhefte sowie die konzeptionelle Ausgestaltung des Freizeitberaters entwickelt.

1999 Forschung
: Entwicklung von Erholungsgebieten in Bergbaufolgelandschaften
Als Teilprojekt des interdisziplinär angelegten Forschungsverbundes „Erarbeitung von Leit-bildern und Handlungskonzepten für die verantwortliche Gestaltung und nachhaltige Ent-wicklung von naturnahen Bereichen (LENAB) galt es das touristisch ökonomische Wirkungs-feld zu evaluieren. Anhand von Szenarien, empirischer Feldforschung und Analysen ökono-mischer Effekte geplanter Freizeitgroßvorhaben entstand das Konzept der „erlebbaren Re-kultivierung“, das eine touristische Inszenierung und Zwischennutzung des Transformations-prozesses nahelegte. Das Konzept ist bis heute fester Bestandteil des neu entstehenden Lausitzer Seenlandes. Die destinationalen Transformationsprozesse sind auch heute noch Bestandteil laufender Hochschulseminare.

Publikationen

I. Carstensen: Neue Verantwortung mit neuen Allianzen –Tourismuswirtschaft und Tourismuspolitik in Hartmann, Herle (Hrsg), Interkulturelles Management in Freizeit und Tourismus, ESV Schmitt Verlag, Berlin 2014 

I. Carstensen: Macht Nachhaltigkeit am Counter Sinn – Empirischen Untersuchungsergebnisse des Österreichischen Reiseverbandes, 2013,  in BEST- Sabel Werkstattsberichte der Hochschule, Berlin 2013

I. Carstensen, A. Möller et al.: Klimatrends und Tourismus in Küsten- und Mittelgebirgsregionen in Mahammad Mahammadzadeh, Hendrik Biebeler und Hubertus Bardt (Hrsg.), 2009: Klimaschutz und Anpassung an die Klimafolgen. Strategien, Maßnahmen und Anwendungsbeispiele. 

I.Carstensen: Innovative Destination Management Organisations promoting sustainable tourism, Full- Paper  TIE Symposium Publications, 4th Tourism Industry and Education Symposium, Jyväsklylä, University of Applied Sciences, 2009

I. Carstensen: „Ferienhaustourismus – vom Landschaftsfresser zum Innovator für Sustainability“, Optionen für Ferienhaustourismus ländlicher Räume, Dissertationsschrift, 2006

I.Carstensen, K.Ziener (Hrsg): „Bewegende Räume“, Festschrift für G. Saupe, (PKS 36), Institut für Geographie der Universität Potsdam, 2005

I. Carstensen: „Bewegende Räume im subsaharischen Afrika? Malawi im Fokus destinationsökonomischer Überlegungen  in I. Carstensen, K. Ziener (Hrsg), Praxis Kultur- und Sozialgeographie (PKS 36), Institut für Geographie der Universität Potsdam, 2005

I. Carstensen, K. Geldmacher: „ReKuLa- die Lausitzer Antwort auf ein Schweizer Kräuterbonbon“,   in I. Carstensen, K. Ziener (Hrsg), Praxis Kultur- und Sozialgeographie (PKS 36), Institut für Geographie der Universität Potsdam, 2005

I. Carstensen: „Der deutsche Ferienhaustourismus- oder der nicht gekämpte Kampf des deutschen David gegen den dänischen Goliath“ – 5 Thesen zum gegenwärtigen deutschen Ferienhausmarktsystem, Handreichung anlässlich eines Vortrags am 12.03.2004 im Rahmen des „Market Trends and Innovation Congress (MIT) am Hochschulforum auf der ITB 2004

G. Saupe, I. Carstensen: „Berlin + Brandenburg, zwischen Kiez, Metropole und ländlicher Peripherie“, Einführungsreferat: Freizeitwelt – Erholung und Tourismus in der Hauptstadtregion in Exkursionsführer zum Schulgeographentag 2004, Berlin

I. Carstensen: „Land in Sicht – Berliner Einstellungen zu Freizeitwohnsitzen und Ferienhausaufenthalten im Umland“, W. Heller (Hrsg.), PKS 31 , Institut für Geographie der Universität Potsdam, 2004

I. Carstensen: „Ferienhaustourismus- ein deutsch- dänischer Ländervergleich“in Becker, Hopfinger, Steinecke (Hrsg) Geographie der Freizeit und des Tourismus, Oldenbourg Verlag, München 2003

I. Carstensen: „Der deutsche Ferienhaustourist- schwarzes Schaf oder Goldesel“ , W. Heller (Hrsg) Praxis Kultur- und Sozialgeographie (PKS), Heft 30 Institut für Geographie der Universität Potsdam, 2003

I. Carstensen : “Tourismus in Bergbaufolgelandschaften Marktlücke oder Lückenbüßer“ in Arbeitsberichte der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Geographie Münster e.V. Band 30, Touristische Perspektiven für das Land Brandenburg, P.Schnell, C.Krajewski ( Hrsg), Institut für Geographie der Universität Münster, 2000 

I. Carstensen  in H. Barsch et al.: „Entwicklung und Gestaltung von Erholungsgebieten in Bergbaufolgelandschaften der Niederlausitz“, H.Asche, H.R. Bork, W. Heller, (Hrsg.), Potsdamer geographische Forschungen, Band 17, Institut für Geographie und Geökologie der Universität Potsdam, 1999

I. Carstensen et al.: „Erholung in der Bergbaufolgelandschaft?“, H.Asche, H.R. Bork, W. Heller (Hrsg.), Potsdamer geographische Forschungen, Band 16, Institut für Geographie und Geoökologie der Universität Potsdam, 1998