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Informationen zum Coronavirus

Informationen und Updates zum Coronavirus

Datum: 30.10.2020 | Eingeschränkter Präsenzbetrieb an der Hochschule

Liebe Studierende und Interessierte,

aufgrund der derzeitigen Situation in Berlin und in ganz Deutschland wurden neue Maßgaben von der Berliner Senatskanzlei für die Stufe 2 veröffentlicht, die für alle Standorte gelten (siehe Pressemitteilung). 

Zentral ist, dass wir ab Montag, den 26. Oktober 2020, nur Lehrveranstaltungen und Prüfungen in Präsenz durchführen dürfen, die dies zwingend erfordern.

Was heißt das für Sie als Studierende?

Lehrveranstaltungen:

Aufgrund der neuen Regelung werden wir wieder verstärkt die Lehre im Online-Format  anbieten. Unsere Lehrenden werden das Format mit Ihnen abstimmen.

Wir werden uns darum bemühen, dass Sie an Präsenz-Veranstaltungen auch in digitaler Form teilnehmen können, wenn Sie Bedenken haben, persönlich an die Hochschule zu kommen.

Wir möchten weiter darauf hinweisen, dass laut der Vorgaben der Berliner Senatskanzlei in der Woche vor Weihnachten (ab dem 14. 12.) nur Prüfungen und Lehrveranstaltungen vor Ort stattfinden können, die grundsätzlich nicht in digitaler Form durchgeführt werden können. Für die Woche nach Silvester (04.01.-08.01.) gilt, dass es gar keine Präsenzveranstaltungen an der Hochschule geben darf. Mit diesen Maßnahmen rund um die Feiertage möchte der Berliner Senat sicherstellen, dass die Infektionsketten über die Weihnachtsferien unterbrochen werden.

Services:

Unsere Services sind weiterhin vor Ort für Sie da, der allgemeine Publikumsverkehr an Hochschulen wird jedoch eingestellt. Zutritt erhalten nach den Vorgaben der Berliner Senatskanzlei nur noch Mitglieder der Hochschulen, zwingend erforderliche Gäste sowie Nutzer*innen der wissenschaftlichen Bibliotheken. Als Studierende sind Sie Hochschulmitglieder und erhalten weiterhin Zutritt zu den Räumlichkeiten inkl. der Funktionsräume der Hochschule.

Bitte vereinbaren Sie wie bisher bei Bedarf einen Termin bei unseren Service-Teams. Die Nutzung der Bibliothek ist unter Beachtung der Hygieneregeln weiterhin uneingeschränkt möglich.

Wir sind nach den Erfahrungen im Sommersemester optimistisch, dass wir gemeinsam auch dieses Semester bestmöglich für Sie durchführen können.

Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund.

Mit besten Wünschen

Victoria Büsch
Thorsten Bagschik

Weitere Infos:

Datum: 13.10.2020

Liebe Interessierte,

für einige Studiengänge hat bereits im September die Lehre begonnen und für die meisten anderen Studiengänge beginnt die Lehre wieder am 26. Oktober. Unsere Veranstaltungen in Präsenz werden im Wintersemester unter besonderer Beachtung der aktuellen Hygienebestimmungen durchgeführt.

Daher gilt, dass Sie bei Betreten der Hochschule bitte einen Mund-Nasen- Schutz anlegen und gleich danach Ihre Hände waschen und desinfizieren. Bitte beachten Sie, dass das Tragen der Maske von der Berliner Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung während der gesamten Lehrveranstaltung dringend empfohlen wird.  Ein Einbahnsystem und Markierungen regeln Eingang, Ausgang und Laufwege. Achten Sie bitte unbedingt auf die Einhaltung der Abstandsregelung von 1,5 Meter während des Lehrbetriebs und in den Pausen, auf eine gute Händehygiene sowie auf ausreichendes Lüften der Räume. Dies bedeutet einen Luftwechsel von mindestens 4-mal in der Stunde!
 
Bei COVID-19-verdächtigen Krankheitssymptomen dürfen Sie nicht in die Hochschule kommen und sollten zunächst die Ursache der Symptome klären lassen. Dieses Untersuchungserfordernis gilt auch für Ihre Kontaktpersonen. Treten Symptome während des Lehrbetriebs auf, müssen Sie die Hochschule unverzüglich verlassen.  Wenn Sie Symptome haben, wenden Sie sich bitte an die Berliner Hotline: 030 90 28 28 28

Studierende, die aus vom RKI eingestuften Risikogebieten zurückkehren, müssen entweder einen negativen COVID-19-Test vorlegen oder vor dem Besuch einer Lehrveranstaltung in die gesetzlich vorgeschriebene Quarantäne gehen.

Weitere Informationen und Maßnahmen sind im Pandemieplan der SRH Berlin University of Applied Sciences zu finden.

Wenn Sie Fragen zu den Regeln haben oder unsicher sind, wie Sie sich verhalten sollen, können Sie sich gerne an unsere zentrale E Mailadresse: Executiveboard.hsbe@srh.de wenden.

Bleiben Sie gesund!

Prof. Dr. Victoria Büsch und Dr. Thorsten Bagschik

PS: Weiterführende allgemeine Informationen zu dem Thema Coronavirus finden Sie unter:

https://www.berlin.de/corona/
https://www.berlin.de/corona/untersuchungsstellen/
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

FAQS | Interessenten und Bewerber

Ja, bitte vereinbaren Sie dafür einen individuellen Termin mit unserer Studienberatung per E-Mail (studyinberlin@srh.de), Telefon (+49 6221 64 73 265) oder Online-Meeting.


Bitte tragen Sie beim Betreten unseres Gebäudes und während des gesamten Termins eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Bitte kontaktieren Sie unsere Studienberaterin Fr. Gloria Thiller per E-Mail (studyinberlin@srh.de) oder Telefon (+49 6221 64 73 265).

Sie berät Sie gerne zu unseren Studienprogrammen, dem Bewerbungsprozess, den Zulassungsbedingungen und zu Finanzierungsmöglichkeiten.

Sie können sich gerne für unsere Virtuelle Fragerunde anmelden:

Ja, Sie können sich trotzdem gerne online bewerben.

Bitte laden Sie hierfür Ihr letztes Zwischenzeugnis von Ihrer Schule oder Hochschule/Universität hoch und geben Sie Ihre derzeitige Durchschnittsnote an.

Nach erfolgreichem Abschluss des Bewerbungsverfahrens erhalten Sie dann eine vorläufige Zulassung mit der Sie sich Ihren Studienplatz sichern. Ihre Abschlussnote und Ihr Abschlusszeugnis können Sie dann zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.

Wenn Sie aufgrund von COVID-19 nicht an einem der Standard-Englischtests teilnehmen können, akzeptieren wir derzeit auch die folgenden Online-Englischtests:

Ja, wir planen unsere Wintersemester 2020 (Okt) wie gewohnt und lassen nationale und internationale Studierende zu.

Dank unseres Blended-Learning Ansatz (Online-Kurse + Selbststudium) können Sie bereits online in Ihr Studium einsteigen und Ihre Kommilitionen online kennenlernen. 

In unseren virtuellen Seminaren und Vorlesungen lernen Sie ganz normal, tauschen Ideen aus und interagieren mit Professoren und Kommilitonen. Dabei halten Sie z.B. auch Präsentation, arbeiten gemeinsam an Projekten, reichen Hausarbeiten ein und erhalten dank fortlaufender Prüfungsformen Credits für Ihr Studium.

Dieses Blended-Learning-Studienmodell bieten wir seit dem Sommersemester (März 2020) erfolgreich an.

Ja, bitte bewerben Sie sich jetzt

Im Falle von Visumsverzögerungen oder Einreiseschwierigkeiten können Sie Ihr Studium bereits online beginnen und nach Visumserhalt und Reiselockerungen das Studium vor Ort in Berlin fortsetzen.

Aufgrund der aktuellen Situation sind wir sehr flexibel und können auf verschiedene Situationen eingehen.

Wenn Sie Ihren Studienvertrag erhalten, geben wir Ihnen in der Regel 2 Wochen Bedenkzeit (auch "Garantie" genannt).

Nach Ablauf der Garantie haben wir das Recht, den Studienplatz einer anderen Person anzubieten. Daher ist es wichtig, dass Sie den Vertrag rechtzeitig unterschreiben und alle anfallenden Gebühren, wie Anmeldegebühren und das Deposit (Nicht-EU/EWR-Studierende), bezahlen.

Aufgrund unseres didaktischen Konzepts, dem CORE-Prinzip, unterrichten wir in kleinen Gruppen und arbeiten viel in Projekten. Da die Studienplätze begrenzt sind, ist es wichtig, den eigenen Studienplatz zu sichern.

FAQs zum Studium | Studierende

Die Hochschulleitung beschäftigt sich kontinuierlich mit der Lage und nimmt die aktuellen Entwicklungen sehr ernst. Es ist der Hochschulleitung wichtig, an alle Kolleginnen und Kollegen und Angehörigen der Hochschule zu appellieren besonnen zu agieren und sich umfassend zu informieren; Hierzu ist auf seriöse Informationsquellen zurückzugreifen (wie z.B. das Robert Koch-Institut).

Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt aktuell das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als hoch ein. Um eine Weiterverbreitung in Deutschland zu verhindern, ist es wichtig, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten. Auf den Seiten des Robert Koch-Instituts und des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie zudem stets die aktuellen Informationen und Empfehlungen.

Bitte verwenden Sie für jegliche Kommunikation zum Thema Coronavirus (Fragen, Sorgen jeglicher Art, Meldung von Verdachtsfällen etc.) folgende zentrale E-Mail-Adresse: executiveboard.hsbe@srh.de

Welcome & Student Service

info.hsbe@srh.de

Studienberatung

studyinberlin@srh.de

Bewerbermanagement

applyforberlin@srh.de

International Office

internationaloffice.hsbe@srh.de

Language Centre

languages.hsbe@srh.de

Examination Office

examination.office.hsbe@srh.de

Career Service

careerservice.hsbe@srh.de

Lehrveranstaltungsmanagement

coursecoordination.berlin@srh.de

Gebührenmanagement

feemanagement.hsbe@srh.de

Medientechnik

medientechnik.dab@srh.de

Das International Office (internationaloffice.hsbe@srh.de) steht gerne zur Verfügung, um die Sachverhalte individuell zu besprechen und gemeinsam die beste Vorgehensweise festzulegen.

Wenn die Hochschule Lehre anbietet (online/blended) und Sie an dieser teilnehmen, haben Sie weiterhin Anspruch, BAföG zu beziehen.

FAQs zum Coronavirus

Im Allgemeinen sollten jegliche Kontakte auf das Notwendigste reduziert werden und auf den Besuch von Veranstaltungen mit Menschenansammlungen vermieden werden. Weitere Hinweise:

  • Generell bei Atemwegssymptomen zu Hause bleiben
  • Abstand halten zu anderen Personen, insbesondere bei Menschen mit Husten, Schnupfen, Fieber oder Atemwegserkrankungen
  • Aufs Händeschütteln verzichten
  • Regelmäßiges und ausreichend langes Händewaschen (mindestens 20 Sekunden unter laufendem Wasser mit Seife)
  • Richtiges Husten und Niesen in ein Einwegtaschentuch oder in die Armbeuge
  • Sich möglichst wenig ins Gesicht fassen, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen
  • Wenn die Möglichkeit besteht, sollte auf Reisen verzichtet, öffentliche Verkehrsmittel gemieden und von zu Hause aus gearbeitet werden 
  • Keine zweifelhaften Social-Media-Informationen verbreiten
  • Vorgaben der Behörden befolgen

Quellen: Robert Koch-Institut, Bundesministerium für Gesundheit

  • wenn man innerhalb der letzten zwei Wochen engen Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatte. Ein enger Kontakt bedeutet entweder, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Erkrankten gesprochen hat bzw. angehustet oder angeniest worden ist, während dieser ansteckend gewesen ist.
  • immer, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Bitte setzen Sie sich in diesem Fall unverzüglich und unabhängig von Symptomen mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung, kontaktieren einen Arzt (telefonisch) oder rufen die 116117 an – und bleiben zu Hause.

Eine Quarantäne ist notwendig, um eine weitere Ausbreitung von SARS-CoV-2 in Deutschland so weit wie möglich zu verlangsamen. Hierfür ist es notwendig, die Kontaktpersonen von bestätigten Infektionsfällen zu identifizieren und – je nach individuellem Infektionsrisiko – ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) zu beobachten, ggf. auch in häuslicher Quarantäne.

Das Gesundheitsamt legt das Vorgehen für Kontaktpersonen fest. Zu den Empfehlungen des Gesundheitsamtes kann gehören, zu Hause zu bleiben, Abstand von Dritten zu halten, regelmäßige Händehygiene sowie eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume zu achten und Haushaltsgegenstände (Geschirr, Wäsche, etc.) nicht mit Dritten zu teilen, ohne diese zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich (übliche Waschverfahren) gewaschen werden. Es ist wichtig, die Husten- und Niesregeln einzuhalten. Es empfiehlt sich die Verwendung von Einwegtaschentüchern.

Angehörige, Freunde, Kommiliton*innen oder Mitbewohner*innen können die Kontaktperson im Alltag z.B. durch Einkäufe unterstützen. Enger Körperkontakt sollte jedoch vermieden werden. Angehörige können auch helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Kontaktoberflächen wie Tisch oder Türklinken sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt haben, bitten wir Sie, nicht in die Hochschule zu kommen, um Kommiliton*innen vor einer Ansteckung zu schützen. Bitte sprechen Sie sich telefonisch entweder mit Ihrer Hausarztpraxis oder den folgenden Ansprechpartnern ab:

  • Zwischen 8.00 und 20.00 Uhr ist die Berliner Hotline erreichbar, die speziell für Fragen zum Coronavirus eingerichtet worden ist unter (030) 9028-2828.
  • Zwischen 20.00 Uhr und 8.00 Uhr rufen Sie bitten den kassenärztlichen Notdienst an unter 116 117.
  • In Dresden wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt der Stadt Dresden oder den kassenärztlichen Notdienst und 116 117.

Gehen Sie auf gar keinen Fall unangekündigt zu Ihrem Hausarzt oder ins Krankenhaus, sondern rufen Sie bei Ihrem Arzt, beim zuständigen Gesundheitsamt, den oben genannten Rufnummern oder in der Rettungsstelle an.

So kann dafür gesorgt werden, dass Sie in der isoliert untersucht werden oder ein Hausbesuch kann organisiert werden. So wird gewährleistet, dass sich andere Patienten im Wartezimmer nicht anstecken oder andere wichtige Schutzmaßnahmen getroffen werden können.

Sollte nachweislich eine Erkrankung am Coronavirus vorliegen, bitten wir dringend, die Hochschulleitung zum Zweck der statistischen Erfassung anonym in Kenntnis zu setzen: executiveboard.berlin@rsh.de. Diese Meldung dient der Fall-Lokalisierung an der Hochschule, um Lehrveranstaltungen besser koordinieren zu können.

Eine Corona-Infektion äußert sich durch grippeähnliche Symptome, wie trockener Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost wurde berichtet.

Bei leichter Erkrankungen der oberen Atemwege kann nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage ausgestellt bekommen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxen aufsuchen. Diese Vereinbarung gilt seit 9. März 2020 und zunächst für vier Wochen.

Wir weisen zudem darauf hin, dass alle einheimischen und internationalen Studierenden eine in Deutschland gültige Krankenversicherung haben müssen.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit, Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Frankfurter Rundschau

Bitte informieren Sie sich auf den Internetseiten öffentlicher Stellen, die qualitätsgesicherte Informationen anbieten, z.B.

Über die Situation vor Ort informiert das zuständige Gesundheitsamt, wenn es erforderlich sein sollte. 

Quelle: Robert Koch-Institut

Bitte informieren Sie Ihre Kommiliton*innen, Freunde und Mitbewohner*innen, da diese Ihnen im Krankheitsfall helfen und Sie unterstützen können. Es ist jedoch wichtig, dass ihre Hilfspersonen Vorkehrungen treffen können, um sich selbst vor einer Ansteckung zu schützen, z.B. Einkäufe vor der Wohnung/dem Zimmer abstellen etc. Bitte informieren Sie in jedem Fall die Hochschule, wenn bei Ihnen SARS-CoV-2 diagnostiziert wurde.

Datum: 28.02.2020

Liebe Interessierte,

in der heutigen Mitteilung des Robert-Koch-Instituts wird die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus in Deutschland weiterhin als gering bis mäßig eingestuft.
 
Dennoch sind viele von uns verunsichert, gerade auch angesichts des bald beginnenden Sommersemesters. Mit den Hinweisen möchten wir Ihnen zusammenfassen, was wir alle tun können, um eine Ansteckung möglichst gering zu halten (auch gegen die bekannten Virusinfektion wie Erkältungen, Grippe o.ä) und was zu tun ist im Falle einer (möglichen) Ansteckung.
 
Einfache Hygienemaßnahmen tragen im Alltag dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen:

  • Hände waschen

    Ob beim Naseputzen, beim Toilettengang, beim Streicheln eines Tieres oder bei der Zubereitung von rohem Fleisch: Die Hände kommen häufig mit Keimen in Kontakt und können diese auf alles übertragen, das anschließend angefasst wird. Beim Händeschütteln oder über gemeinsam benutzte Gegenstände können auch Krankheitserreger leicht von Hand zu Hand gelangen.
    Berührt man mit den Händen dann das Gesicht, können die Erreger über die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen in den Körper eindringen und eine Infektion auslösen.
    Händewaschen unterbricht diesen Übertragungsweg. Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollten Sie zumindest vermeiden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen.
  • Nies- und Husten-Etiquette beachten

    Schnupfen und Husten sind typische Krankheitszeichen vieler Atemwegsinfektionen, auch bei dem Coronvirus. Beim Husten und Niesen werden über Speichel und Nasensekret unzählige Krankheitserreger versprüht und können durch eine Tröpfcheninfektion auf andere übertragen werden. Dazu zählen beispielsweise Erkältungs- oder Grippeviren oder auch Bakterien, die Keuchhusten oder Scharlach verursachen.
    Einfache Hygieneregeln beim Husten und Niesen tragen dazu bei, andere nicht anzustecken: Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten, wird oft für höflich gehalten. Aus gesundheitlicher Sicht aber ist dies keine sinnvolle Maßnahme: Dabei gelangen Krankheitserreger an die Hände und können anschließend über gemeinsam benutzte Gegenstände oder beim Hände schütteln an andere weitergereicht werden.

    - Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
    - Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
    - Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen!
    - Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden. 
  • Abstand halten

    Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten sollten möglichst Abstand zu anderen halten, um eine direkte Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Akut Erkrankte sollten vor allem besonders gefährdeten Menschen wie Schwangeren, Säuglingen, alten oder immungeschwächten Menschen fern bleiben.
    - Wenn Sie sich krank fühlen, bleiben Sie zuhause und kurieren Sie sich aus.
    - Sollten Sie den Verdacht haben, dass Sie sich mit dem Coronavirus angesteckt, dann sprechen Sie sich telefonisch ab, entweder mit Ihrer Hausarztpraxis oder der Berliner Hotline zum Coronavirus: zwischen 8.00 und 20.00 Uhr bitte die Berliner Hotline an, die speziell für Fragen zum Coronavirus eingerichtet worden ist unter (030) 9028-2828; zwischen 20.00 Uhr und 8.00 Uhr rufen Sie bitten den kassenärztlichen Notdienst an unter 116 117.
    - In Dresden wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt der Stadt Dresden oder den kassenärztlichen Notdienst und 116 117.

Genaue Hinweise dazu, wie Sie das Risiko einer Ansteckung besser einschätzen können, vor allem, wenn Sie kürzlich in einem der Risikogebiete unterwegs waren oder mit Menschen in Kontakt waren, die dort waren, entnehmen Sie bitte dem Anhang.
 
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
SRH Berlin University of Applied Sciences
Prof. Dr. Victoria Büsch und Dr. Thorsten Bagschik