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Studium Bachelor B.A. Marketing Künstliche Intelligenz im Marketing

Studie: Wie sieht das Marketing der Zukunft aus?

Diese und weitere Fragen haben sich Prof. Dr. Claudia Bünte und ein Studierendenteam der SRH Hochschule Berlin (Emil Pabst-Neuenfels, Calvin Ngu und Melissa Coleman) gestellt. Die Forscher haben hierzu in ihrer Studie „Künstliche Intelligenz im Marketing“ die Zukunft des Marketing unter dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz beleuchtet.

Ziel der Studie war es, Marketingmanager zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Marketing zu befragen und ihre Einschätzungen einzuholen, wie KI das Marketing zukünftig verändern könnte.

Emil Pabst-Neuenfels, studentischer Mitarbeiter bei Prof. Bünte, sagt zur Studie, dass „künstliche Intelligenz jeden Teil unserer Gesellschaft nachhaltig beeinflussen wird. Nicht nur die Arbeit in den Marketingabteilungen wird sich verändern, sondern unser Verständnis von Arbeit überhaupt“. Diese Aussage spiegelt sich in den Studienergebnissen wieder:

  • So glauben ca. 80% der Marketing-Manager, dass KI wichtig für das Marketing und den Erfolg von Unternehmen ist. Jedoch setzen nur 26% der Unternehmen KI im Marketing ein und nur 7% der Befragten nutzen KI im Marketing intensiv. Zudem schätzen die Manager ihr eigenes Wissen über KI als gering ein.
  • In den heutigen Marketingabteilungen wird Künstliche Intelligenz hauptsächlich zur Analyse von Kundendaten und zum Management von Kundeninteraktionen eingesetzt. Dieser Einsatzbereich wird sich in Zukunft noch verstärken.
  • „Künstliche Intelligenz wird das Marketing stark verändern“ – diesem Satz stimmen 85% der Marketing-Manager zu. Die Hälfte der Teilnehmer rechnet zudem damit, dass KI für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in Zukunft entscheidend sein wird.
  • Den Marketingmanagern zufolge werden Marketingteams der Zukunft anders aufgestellt sein müssen als heute: 63% der Marketing-Manager rechnen damit, dass in Zukunft mehr Data Scientists im Marketing arbeiten werden, wobei 71% trotzdem glauben, dass nicht weniger Kreative in Marketingabteilungen beschäftigt sein werden.

Obwohl dies nach einer hohen Zustimmung zu KI im Marketing wirkt, unterscheiden sich die Marketingmanager dennoch: Das Forscherteam extrahierte sechs unterschiedliche Managertypen innerhalb der 208 Teilnehmer.

Während fünf Managertypen KI grundsätzlich eher positiv gegenüberstehen - mit Nuancen in der Wahrnehmung - ist eine Gruppe KI grundsätzlich sehr skeptisch gegenüber eingestellt. Diese „Sceptics“ empfinden KI als „Terminator des Marketings“ und gehen davon aus, dass durch Künstliche Intelligenz Arbeitsplätze und Kreativität zerstört werden. Im Gegensatz dazu sieht z.B. der Managertyp des „Embracer“ KI als „Revolution im Marketing“ und ist davon überzeugt, mithilfe von Künstlicher Intelligenz eine bessere Kommunikation mit Kunden zu erreichen.

„Erstaunlich war für uns, dass die Marketingmanager auf der einen Seite KI aktuell und in Zukunft eine Menge zutrauen und sogar glauben, dass KI über die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens entscheiden werden – auf der anderen Seite aber aktuell so wenige Manager KI tatsächlich schon operativ einsetzen. Das wird sich sehr schnell ändern und KI wird in den nächsten Wochen und Monaten im Marketing eingesetzt werden", stellt Studienleiterin Prof. Dr. Claudia Bünte fest und legt Unternehmen nahe: „Wir raten daher unseren Praxispartnern, möglichst schnell mit ersten KI-Schritten zu beginnen, um nicht vom Wettbewerb abgehängt zu werden.“