We use cookies to constantly optimize our website by analyzing the site visits. For more information about the cookies we use and how to disable them, please see our Privacy Policy.

 

 

 

 

 

 

Interview mit Jonas Baum

Mitgründer Matchbase und Alumnus des Masterstudiengangs International Management

Wie kamst du zu der Idee, dein Unternehmen zu gründen?

Ich habe mit meinem Mitgründer Christian schon früher gegründet. Wir hatten also schon immer Lust, selber etwas auf die Beine zu stellen. Dazu teilen wir natürlich eine große Leidenschaft für Fußball. Wir haben während unseres Studiums viel zusammen gespielt. Sowohl auf dem Platz in der Uni-Liga als auch auf der Playstation. Da lag die Idee für Matchbase nicht besonders weit. Ich muss auch ganz ehrlich zugeben, dass ich mir nie richtig vorstellen konnte, einen Chef zu haben. Das macht sicher auch einen Teil der Motivation aus ;).

Wo siehst du euer Unternehmen in 1, 2 und 5 Jahren?

Vorrangig geht es uns zurzeit darum, so gut wie möglich zu verstehen, wer unser Nutzer ist und was ihm wirklich Spaß macht. Wir stecken unsere gesamte Zeit darin, Features zu entwickeln und sie anhand der Nutzungsdaten weiterzuentwickeln. In 2 Jahren wollen wir, dass in allen großen europäischen Fußballnationen mit Matchbase gespielt wird. Was in 5 Jahren sein wird, kann ich seriös nicht beantworten. Natürlich haben wir Ziele und eine klare Idee, wo wir mit unserem Produkt hinmöchten. Aber für uns zählen momentan Zeithorizonte von Wochen, vielleicht Monaten. In 5 Jahren kann so unglaublich viel passieren, dass wir uns gerade lieber darauf fokussieren, für unsere jetzigen Nutzer ein tolles Produkt zu bauen und weniger darauf, was in 5 Jahren sein wird. 

Was unterscheidet Matchbase von anderen Unternehmen?

Matchbase ist die erste Fußball-Liga, in der dank der Verbindung aus Realität und Gaming-Mechaniken immer und überall gespielt werden kann. Darüber hinaus kann man sich von Marken für seine Erfolge auf dem Platz fast wie ein Profi belohnen lassen. Wir sind damit weltweit die Ersten. Manchmal macht es uns fast ein bisschen Angst, dass noch niemand vor uns auf die Idee gekommen ist, in die Realität zu bringen, was Millionen von Menschen täglich an der Playstation erleben.

Wie lange habt ihr an eurer Idee gearbeitet, bevor ihr gelauncht habt?

Wir beschäftigen uns mit dem Thema schon seit unseres Bachelor-Studiums an der TU Ilmenau, das wir 2015 beendet haben. Natürlich dann auch während meiner Zeit an der SRH. Da gingen schon viele Abende und Wochenenden drauf. Vollzeit arbeite ich an Matchbase, seitdem ich meine Masterarbeit im Mai 2017 abgegeben habe. Formal gegründet haben wir dann aber erst im Juni 2018. Das hatte vor allem administrative Gründe.

Welche Hindernisse habt ihr bereits erfolgreich überwunden?

Ein Unternehmen aufzubauen ist meistens eher Schatten als Licht. Jedes Up wird sehr schnell mit einem Down quittiert. Der ganze Weg ist immer wieder mit Rückschlägen gepflastert. Ich würde da nichts separat hervorheben. Viel wichtiger ist es, einen Weg zu finden, mit Rückschlägen umzugehen und schonmal gemachte Fehler zu vermeiden. 

Wie finanziert ihr euch?

Wir finanzieren uns zurzeit aus einem Stipendium, das vom Europäischen Sozialfonds und der Stadt Berlin vergeben wird, sowie aus Darlehen von Friends and Family.  

Wie hat dir die SRH Hochschule Berlin geholfen, deine Idee umzusetzen?

Natürlich konnte ich aus dem Studium einiges mitnehmen, das mir jetzt hilft. Die größte Hilfe war allerdings das SRH Start-up Lab Berlin am Ernst-Reuter-Platz, da wir uns zu Anfang noch kein Büro leisten konnten. So hatten wir immer einen tollen Ort zum Arbeiten. Vielen Dank nochmal dafür!

Wir danken Jonas Baum für das Interview!